Freiformen

Aus Amann Girrbach
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Das „Freiformen“ Fenster bietet Ihnen folgende Funktionen:

  • Anatomisches Freiformen: Zähne verformen, unter Verwendung der "intelligenten Zahnbibliothek".
  • Virtuelles Wachsmesser – auftragen, abtragen oder glätten
  • Brückenglieder and die Gingiva anpassen


TipFreiformen von Totalprothesenbasen: Ausmodellieren der Prothesenbasen
TipFreiformen von REAX- Brücken: M-Gin: Ausmodellieren der Gingivaanteile



Anatomisches Formen

Auf den Zahn klicken, Maustaste halten, um seine Form zu verändern.

Benutzen Sie Buttons [1-4], um die zu ändernden Bereich anzuwählen:

  • „Höcker“ [1], um die Position der Höcker zu verändern. Beachten Sie, dass dies nur bei anatomischen Kronen/Käppchen, anatomischen Inlays funktioniert. Bei Offsetkäppchen oder Waxups kann die Software nicht die genaue Lage des Höckers kennen.


  • „Zahnbereiche“ [3] bearbeitet die mesiale, distale, bukkale und linguale Seite - die Stelle am Zahn, die Sie mit der Maus auswählen. Nützlich beispielsweise zum Einstellen der Approximalkontakte.


  • „Ganzen Zahn“ [2], ermöglicht die Bearbeitung des ganzen Zahns.


HotkeyEin nützlicher Hotkey ist im „Ganzen Zahn“ Modus verfügbar. Halten Sie <STRG> gedrückt, um zu Rotation, <SHIFT> um zu Skalieren zu wechseln. Auf diese Weise können Sie den Zahn rotieren oder skalieren, während die Modellation an der Präparationsgrenze verankert bleibt. Wie immer erinnert Sie die Software an verwendbaren Hotkeys, wenn Sie die Maus über den entsprechenden Button führen.


  • „Leisten“ [4], ist für das Fein-tuning der Modellation von Leisten/Höckerchen.


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TipSie können auch den Boden von Brückengliedern im "Anatomisch"-Formmodus mit der Maus durch drücken und ziehen verformen, z.B. um ein Brückenglied nach unten zu verlängern.

Weitere Optionen erlauben es Ihnen die Bewegung auf Bereiche einzuschränken. Mittels [5] können Sie die Bewegung auf die okklusale Richtung (auf/ab) einschränken. Bei Benutzung von [6] können Sie gewisse Teile des Zahn fixieren: entweder die Höckerspitzen oder den Äquator.

TipEin nützliches Beispiel, wie Sie diese Option vorteilhaft nutzen können: Um tiefere oder flachere Fissuren zu schaffen, nehmen Sie "Ganzen Zahn" [2] und aktivieren „Höckerspitzen“ [6]. Nun können Sie durch einfaches Drücken der linken Maustaste und Ziehen Fissuren vertiefen oder flacher gestalten, ohne dass der Rest der Zahnform verändert wird.




Der Reiter „Frei“ - Material hinzufügen/entfernen, glätten

Klicken Sie auf den "Frei"-Reiter, um zum "virtuellen Wachsmesser" zu gelangen. Sie können zwischen "Auf/Abtragen" und "Glätten" mit den Buttons [1] und [2] hin-und herschalten.

Auf/Abtragen

Um Material aufzutragen, klicken Sie auf den Zahn und halten die Maustaste gedrückt. Je länger Sie die Maustaste gedrückt halten, desto mehr Material wird aufgetragen.

HotkeyHalten Sie <SHIFT> gedrückt, um Material auf gleiche Weise zu entfernen.




Glätten

Aktivieren Sie den Glätten-Modus [2], klicken und halten Sie die Maustaste auf einen zu glättenden Bereich gedrückt.

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HotkeyHalten Sie <SHIFT> gedrückt um einen Bereich stark abzuflachen (Super-Glätten). Halten Sie <Strg> gedrückt, um schonender mit der Form im zu glättenden Bereich umzugehen.
TipSie können die „Glätten“ Option auch für das Entfernen von gewissen Artefakten anwenden




Einstellen des Pinsels

Mit dem Schieber [3] können Sie die Geschwindigkeit einstellen, mit der - während Sie die Maustaste gedrückt halten - Material aufgetragen oder entfernt wird (ebenso die Stärke des Glättens im "Glätten" Modus). Mit dem Schieber [4] kontrollieren Sie die Größe des Pinsels, d.h. den Bereich um den Mauszeiger.

TipSie können verschiedene virtuelle Werkzeuge [5] benutzen. Beispielsweise ist das „Wachsmesserspitze“-Werkzeug nützlich, um Fissuren zu schnitzen.




Brückenglieder an die Gingiva anpassen

Mit dem „Anpassen“-Reiter können Sie Zähne an den jeweiligen Antagonisten und/oder Nachbarzahn und Brückenglieder basal zur Gingiva anpassen.[1]

Der „Abstand“-Schieber [2] kontrolliert den Abstand zur Gingiva nach Anpassung:

  • Ein negativer Wert bedeutet, dass das Brückenglied in den Gingiva-Scan eintauchen wird (d.h. das physikalische Brückenglied wird auf die Gingiva drücken)


  • Ein positiver Wert bedeutet, dass es eine Lücke zwischen Brückenglied und Gingiva geben wird.


  • Der Nullwert (Standardeinstellung) bedeutet, dass das Brückenglied in direktem Kontakt mit der Gingiva steht.



TipAktivieren Sie die „An Gingiva anpassen“ Checkbox [3], wenn die Gingiva sehr eingefallen ist und das Brückenglied am Beginn der Modellation nicht in Kontakt steht. Dies bewirkt, dass das Brückenglied zur Gingiva während der Anpassung durch die Software im finalen Schritt heruntergezogen wird. (Alternativ können Sie im „Anatomisch“-Reiter das Brückenglied manuell auf die Gingiva herunterziehen).
Um sicher zu gehen, dass der exakte Abstandswert [2] in der finalen Situation umgesetzt wird, führen Sie bei reduzierten Pontics die Anpassung des Brückenglieds nach der Reduktion durch.
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Klicken Sie auf „An Gingiva anpassen“ [4], um die Anpassung durchzuführen.




Anpassung an den Antagonisten/ der Approximalkontakte

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Dieser Reiter ermöglicht Ihnen die Anpassung der Restauration zum Antagonisten (sofern gescannt) und zum Nachbarzahn.

Falls Sie das "Virtuelle Artikulator"-Modul benutzen (als Add-on verfügbar; erfordert speziell unterstützten Scanner), können Sie zwischen statischer und dynamischer Okklusion [1] wählen.

Sie können einen gewünschten Abstand zum Antagonisten (bei anatomischen und reduzierten Teilen) durch Benutzung des Schiebers [4] einstellen.

Bei der Anpassung haben Sie die Wahl zwischen dem Modus „Unter Erhalt der Zahnform anpassen“[3], welcher versuchen wird die Zahnform zu erhalten, oder die Durchdringungen mit dem Antagonisten einfach abzuschneiden („Durchdringungen abschneiden“[2]). Mit dem Reiter „Approximal“[5] können Sie die Adaption im approximalen Bereich einstellen.



Wenn Sie fertig sind, können Sie mit „Weiter“ im Programm fortfahren.


TipBenutzen Sie eine Kombination von beiden – zuerst „Unter Erhalt der Zahnform anpassen“[3], was kleine Durchdringen erhalten wird, danach diese mit „Durchdringungen abschneiden“[2] die okklusale Passung erzeugen.