Provisorien konstruieren: Unterschied zwischen den Versionen

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==Die Provisorienbegrenzung einzeichnen==
 
==Die Provisorienbegrenzung einzeichnen==
 
Der erste Schritt beim Gestalten eines Eierschalenprovisoriums ist die Definition der Provisorienbegrenzung, für alle Zähne, die als provisorische Krone oder Pontic ausgewählt sind.
 
Der erste Schritt beim Gestalten eines Eierschalenprovisoriums ist die Definition der Provisorienbegrenzung, für alle Zähne, die als provisorische Krone oder Pontic ausgewählt sind.

Aktuelle Version vom 14. November 2016, 16:09 Uhr

Fahne Englisch.jpg



Die Provisorienbegrenzung einzeichnen

Der erste Schritt beim Gestalten eines Eierschalenprovisoriums ist die Definition der Provisorienbegrenzung, für alle Zähne, die als provisorische Krone oder Pontic ausgewählt sind. Klicken Sie auf den zu versorgenden Zahn, so erkennt die Software automatisch den Bereich, wo die zukünftige Präparationsgrenze liegen soll. Klicken Sie auf die generierte Grenze, um weitere Punkte hinzuzufügen. Bestehende Punkte können per Drag & Drop noch bewegt werden. Löschen von Punkten: Linke Maustaste auf einen Punkt halten, dann rechte Maustaste drücken.

WarningZiehen Sie die Präparationsgrenze nicht im interdentalen Bereich 'hoch'! Sie können 'durch die Scandaten hindurch zeichnen', indem Sie einen Kontrollpunkt auf der vestibulären Seite und den nächsten auf der lingualen Seite setzen.
RICHTIG FALSCH
Richtig.png Falsch.png
TipScandaten transparent stellen, um eine bessere Sicht auf die Präparationsgrenze zu erhalten

Nachdem Sie auf den Anwenden-Knopf gedrückt haben, können Sie nach wie vor die Punkte bewegen; dadurch ändert sich dann jedoch die Form des Zahns. Um die Form wieder an den Scandaten anzupassen drücken Sie erneut 'Anwenden'.

TipVersuchen Sie sicherzustellen, dass die Grenze nicht unterhalb des Nachbarzahns liegt, ansonsten wird das Provisorium zu groß, um zwischen die Nachbarzähne zu passen. Präparationsgrenzen von benachbarten Zähnen sollten sich nicht überschneiden. Schauen Sie sich die Präparationsgrenzen am besten von unten an, um sie auf Überschneidungen zu prüfen.





Manuelle Korrektur der Zahngrenzen-Erkennung (Segmentierung)

Die Software wird automatisch erkennen, welcher Bereich der Scandaten zu dem Zahn gehört, für den Sie die Präparationsgrenze eingezeichnet haben. Falls die Erkennung nicht das gewünschte Ergebnis liefert (z.B. fehlen Teile vom Zahn, oder der Zahn enthält Teile, die eigentlich zum Nachbarzahn gehören), dann können Sie unter dem Reiter „Korrektur“ manuell die markierten Flächen des Zahns beeinflussen.

Bereiche, die zum jeweiligen Zahn gehören, sollten gelb markiert sein. Um fehlende Zahnbereiche zu markieren klicken sie mit der linken Maustaste auf den gewünschten Bereich und markieren diesen gelb. Sind Anteile der Nachbarzähne und/ oder der Gingiva fälschlicherweise gelb markiert, können Sie diese durch gedrückt halten der Shift- Taste und einem linken Mausklick, wieder grau färben.

Correct.png




Freiformen

Wenn Sie auf stark beschädigten Zähnen arbeiten, kann es sinnvoll sein, die Anatomie des Zahns zunächst grob in die gewünschte Form zu bringen; die Innenseite des Provisoriums wird später aus dieser generiert.

Freiformen Micro.PNG Freiformen Micro 02.PNG

Editieren Sie den Zahn mit den unter Freiformen beschriebenen Werkzeugen.

TipProvisorische Pontics können bewegt werden, indem Sie auf den Boden des Pontics klicken und ziehen (im Screenshot mit Stern markierte Stelle).
Pontic bewegen.PNG




Innenseite des Provisoriums

Im nächsten Schritt wird die Innenseite des Provisoriums gestaltet (die virtuelle Präparation).

TipStellen Sie die Vollanatomie auf halbtransparent, um eine bessere Sicht auf die Innenseite zu bekommen.

Innenseite.PNG

Verschiedene Parametern, welche die Gestaltung der Innenseite beeinflussen, können angepasst werden.

[A]: Breite der Schulter

[B]: Winkel der Schulter

[C]: Winkel der Stumpfpräparation





Einschubrichtung einstellen

Einschubrichtung 02.png

Um die Einschubrichtung zu ändern, ziehen Sie den gelben Ball oberhalb des Einschubrichtungs-Indikatorpfeils [4]. Wenn die Checkbox [1] eingeschaltet ist, dann wirkt sich die Änderung auf alle Zähne aus. Ist dieser Hacken nicht gesetzt können Sie die Einschubrichtung für jeden Zahn individuell einstellen.

Wenn Sie mit dem Einstellen der Parameter fertig sind, klicken Sie [2], um die Änderungen anzuwenden.





Den nächsten Schritt auswählen

Standardmäßig wird die Form des Provisoriums von der Original-Zahnform in den Scandaten abgeleitet. Bei stark beschädigten Zähnen kann es aber wünschenswert sein, stattdessen einen Bibliothekszahn zu verwenden. Dieser Modus kann unter [3] ausgewählt werden.

  • Wählen Sie 'Ohne Zahnbibliothek arbeiten' (Standardeinstellung) um die Originalform aus den Scandaten zu verwenden.
  • Wählen Sie 'Zahnbibliothek verwenden', um einen Bibliothekszahn einzuladen. Die Originalform wird dann als Situationsmodell angezeigt.


Wenn Sie fertig sind, klicken Sie 'Weiter'. Der Wizard wird Sie durch die verbleibenden Schritte führen, die Ihnen von der herkömmlichen Kronen- und Brückenkonstruktion bekannt sind.






Tipals Nächstes: Verbinder anlegen